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Ostern

Das Osterfest - die Feierlichkeiten zur Auferstehung Jesu - ist das höchste und älteste Fest im Herren- oder liturgischen Jahr der Christen. Im sechzehnten Jahrhundert haben, die bürgerlichen und christlichen Kalenderordnungen unterschiedliche Wege zu gehen, begonnen. Das bürgerliche Jahr wird dabei nach den Monaten, das liturgische Jahr, das es als Begriff seit damals gibt, nach Wochen und Sonntagen eingeteilt. Die Festlegung des Ostertages richtet sich nach der Berechnung des Datums für das jüdische Pessachfest. Pessach wird am 15. Nisan nach Vollmond gefeiert. Zu Ostern erleben wir den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Die Zeit von Aschermittwoch bis Pfingstsonntag wird als Osterfestkreis bezeichnet. Der Aschermittwoch ist der siebente Mittwoch vor Ostern. Die vierzigtägige Osterfastenzeit, die Passionszeit, wie die evangelischen Christen sie nennen, oder Österliche Bußzeit, wie die katholischen Christen sie bezeichnen, beinhaltet fünf Fastensonntage. Es folgt der Palmsonntag als Erinnerung des Einzugs Jesu in Jerusalem. Danach kommen die Wochentage der Karwoche. Die wichtigsten sind der Gründonnerstag, der Karfreitag und der Karsamstag. Das Osterfest ist das Hochfest zur Auferstehung Jesu. Danach folgt die 50 Tage dauernde österliche Jubelzeit, die mit dem Pfingstfest, das auch nach dem jüdischen Kalender berechnet wird, endet. Diese Freudenzeit zelebriert den Triumph des Lebens über den Tod. Die Osternacht ist die vom Karsamstag auf Ostersonntag und stellt den Höhepunkt der kirchlichen Festlichkeiten, die zu Ostern begangen werden, dar. Sie wird meistens am Samstagabend nach dem Dunkelwerden, oder auch am Sonntagmorgen vor Sonnenaufgang begangen. Die Osternacht ist dabei aber kein eigenes Fest sondern die Nachtwache zum Ostersonntag. Sie ist der Vigil (der ANchtwache) des Heiligen Abends vergleichbar.

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